JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 30.03.2009, Aktenzeichen: 11 S 3249/08
| Leitsatz: | Zur Ablehnung eines Abänderungsantrags nach § 80 Abs. 7 Satz 2 VwGO im Falle eines nach erfolglosem Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO in die Türkei ausgereisten türkischen Staatsangehörigen, der unter Berufung auf die Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 26. Oktober 2006, Rs. C-4/05 - Güzeli - (Slg 2006, I-10279) und vom 14. Dezember 2006, Rs. C-97/05 - Gattoussi - (Slg. 2006, I-11917) sowie das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 10. Juli 2008 - 13 S 708/08 - (VBlBW 2009, 112) veränderte Umstände und ein Aufenthaltsrecht zur Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit aus Art. 10 Abs. 1 ARB 1/80 i. V. m. einer ihm vor dem 01.01.2005 erteilten unbefristeten Arbeitsberechtigung geltend macht. |
| Rechtsgebiete: | ARB 1/80, ArGV, AufenthG, VwGO |
| Vorschriften: | ARB 1/80 Art. 10 Abs. 1, ArGV § 8 Abs. 1 Nr. 1, ArGV § 5, AufenthG § 4 Abs. 5, AufenthG § 105 Abs. 2, VwGO § 80 Abs. 7 Satz 2, |
| Stichworte: | Vorläufiger Rechtsschutz, Abänderungsantrag, Supranationales Aufenthaltsrecht, Arbeitsberechtigung, Diskriminierungsverbot, |
| Rechtskraft: | ja |
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