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JuraForum.deUrteileVerwaltungsgerichtshof Baden-WürttembergBeschluss vom 29.03.2007, Aktenzeichen: 6 S 1972/06 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 6 S 1972/06

Beschluss vom 29.03.2007


Leitsatz:Die Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter, die (lediglich) im Besitze einer von einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft erteilten Konzession sind, kann in Baden-Württemberg während der vom Bundesverfassungsgericht bestimmten Übergangszeit auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 06.03.2007 - Rs. C-338/04, C-359/04 u. C-360/04 - ohne Verstoß gegen Verfassungsrecht und europäisches Gemeinschaftsrecht untersagt werden (Fortführung der Senatsrechtsprechung im Anschluss an den Beschluss vom 28.07.2006 - 6 S 1987/05 -, VBlBW 2006, 424).
Rechtsgebiete:EG, GG, PolG, StLG, LottStV, StGB
Vorschriften:§ EG Art. 43, § EG Art. 49, § GG Art. 12 Abs. 1, § 1 PolG, § 3 PolG, § 6 PolG, § 2 Abs. 1 StLG, § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LottStV, § 284 Abs. 1 StGB
Stichworte:Anwendungsvorrang, Dienstleistungsfreiheit, Glücksspiel, Staatliches Monopol, Niederlassungsfreiheit, Oddset-Wetten, Sportwetten, Übergangszeit, Veranstaltung, Vermittlung, Wettmonopol
Verfahrensgang:VG Freiburg 4 K 1011/06 vom 19.07.2006
Rechtskraft:ja

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Die Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter, die (lediglich) im Besitze einer von einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft erteilten Konzession sind, kann in Baden-Württemberg während der vom Bundesverfassungsgericht bestimmten Übergangszeit auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 06.03.2007 - Rs. C-338/04, C-359/04 u. C-360/04 <Placanica> - ohne Verstoß gegen Verfassungsrecht und europäisches Gemeinschaftsrecht untersagt werden (Fortführung der Senatsrechtsprechung im Anschluss an den Beschluss vom 28.07.2006 - 6 S 1987/05 -, VBlBW 2006, 424).

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