JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 26.05.2008, Aktenzeichen: 2 S 2359/07
| Leitsatz: | Gibt der Widerspruchsführer zu erkennen, dass er an seinem gegen einen Abgabenbescheid gerichteten Widerspruch trotz des während des Widerspruchsverfahrens zur Heilung dieses Bescheids erfolgten Erlasses einer neuen Satzung festhalten will, und erklärt er seinen Widerspruch erst in der Folgezeit für erledigt, kann die Widerspruchsbehörde dies im Rahmen des ihr nach § 80 Abs. 1 S. 5 LVwVfG zustehenden Ermessens zum Anlass nehmen, die Kosten des Widerspruchsverfahrens nicht dem Abgabengläubiger, sondern dem Widerspruchsführer aufzuerlegen. |
| Rechtsgebiete: | LVwVfG |
| Vorschriften: | LVwVfG § 80 Abs. 1 Satz 5, |
| Stichworte: | Widerspruchsverfahren, Kostenentscheidung, Ermessen, Billigkeit, Heilung, |
| Verfahrensgang: | VG Freiburg, 1 K 1849/04 vom 27.07.2007 |
| Rechtskraft: | ja |
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