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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 23.03.2009, Aktenzeichen: 4 S 3354/08 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 4 S 3354/08

Beschluss vom 23.03.2009


Leitsatz:Bei einem nachträglich festgestellten Täuschungsversuch, der nach § 20 Abs. 4 Satz 1 KPO das Nichtbestehen der Prüfung zur Folge hat, ergibt sich aus § 20 Abs. 4 Satz 2 KPO kein eigenständiger Anspruch auf eine Prüfungswiederholung, wenn dem Kandidaten nach den sonstigen Bestimmungen der Künstlerischen Prüfungsordnung keine Wiederholungsmöglichkeit mehr zusteht.
Rechtsgebiete:KunstGymStPrV
Vorschriften:KunstGymStPrV § 20 Abs. 4 Satz 2,
Stichworte:Künstlerische Prüfungsordnung, KPO, Täuschungsversuch, Prüfungswiederholung, Grundsatz der Chancengleichheit,
Verfahrensgang:VG Karlsruhe, 7 K 2495/08 vom 08.12.2008
Rechtskraft:ja

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