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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 22.05.2001, Aktenzeichen: 7 S 646/01 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 7 S 646/01

Beschluss vom 22.05.2001


Leitsatz:1. Im Verfahren wegen Bewilligung von Prozesskostenhilfe unterliegen der Antrag auf Zulassung der Beschwerde und das etwa nachfolgende Beschwerdeverfahren nicht dem Vertretungszwang gemäß § 67 Abs. 1 Sätze 1 und 2 VwGO, so dass hierfür die Bewilligung von Prozesskostenhilfe nicht in Betracht kommt

2. In gemäß § 188 VwGO gerichtskostenfreien Verfahren ohne Anwaltszwang ist ein innerhalb der Rechtsmittelfrist gestellter, erst nach Ablauf dieser Frist beschiedener Prozesskostenhilfeantrag kein Wiedereinsetzungsgrund (Bestätigung der Senatsrechtsprechung, vgl. Urteil vom 20.1.1986 - 7 S 2303/85 -, NJW 1986, 2270 = VBlBW 1987,99 = FamRZ 1986, 838, und Beschluss vom 02.05.1996, VBlBW 1996, 339 = FEVS 47, 173).
Rechtsgebiete:VwGO
Vorschriften:VwGO § 60, VwGO § 67 Abs. 1 Satz 1, VwGO § 67 Abs. 1 Satz 2, VwGO § 146 Abs. 4, VwGO § 166, VwGO § 188 Satz 2,
Stichworte:Isolierter Prozesskostenhilfeantrag, Wiedereinsetzungsgrund, Vertretungszwang,
Verfahrensgang:VG Stuttgart 8 K 53/01 vom 19.01.2001
Rechtskraft:ja

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