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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 20.02.2008, Aktenzeichen: 1 S 2814/07 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 1 S 2814/07

Beschluss vom 20.02.2008


Leitsatz:Allein die Tatsache, dass eine strafrechtliche Verurteilung die für die Regelvermutung der Unzuverlässigkeit nach § 8a Abs. 2 Nr. 1 Buchst. c SprengG erforderliche Mindeststrafe nicht erreicht, schließt es nicht aus, das zugrunde liegende Verhalten bei der Prüfung der ausnahmslos anzunehmenden Unzuverlässigkeit nach § 8a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b SprengG heranzuziehen.
Rechtsgebiete:SprengG
Vorschriften:SprengG § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, SprengG § 8a Abs. 1 Nr. 2, SprengG § 8a Abs. 2 Nr. 1, SprengG § 8a Abs. 2 Nr. 5,
Stichworte:Sprengstoffrecht, Zuverlässigkeit, Regelvermutung, Mindeststrafe, regelwidriges Verhalten,
Verfahrensgang:VG Sigmaringen, 2 K 1264/07 vom 15.11.2007
Rechtskraft:ja

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