JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 16.03.2009, Aktenzeichen: 2 S 1400/08
| Leitsatz: | Empfänger von Arbeitslosengeld II, die wegen des Erhalts von Zuschlägen nach § 24 SGB II die tatbestandlichen Voraussetzungen für eine Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RGebStV nicht erfüllen, haben auch dann, wenn diese Zuschläge geringer als die monatlich zu zahlenden Rundfunkgebühren sind, keinen Anspruch auf Rundfunkgebührenbefreiung nach § 6 Abs. 3 RGebStV wegen eines besonderen Härtefalls. |
| Rechtsgebiete: | RGebStV, GG |
| Vorschriften: | RGebStV § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, RGebStV § 6 Abs. 3, GG Art. 3 Abs. 1, |
| Stichworte: | Rundfunkgebührenbefreiung, Empfänger von Arbeitslosengeld II, besondere Härtefälle, Existenzminimum, allgemeiner Gleichheitssatz, Zulässigkeit von Typisierungen, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart, 13 K 3584/07 vom 22.04.2008 |
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