JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 15.07.2005, Aktenzeichen: 13 S 1103/05
| Leitsatz: | Hat das Bundesamt im Asylverfahren festgestellt, die Voraussetzungen des § 51 AuslG seien nicht gegeben, so kann eine Erweiterung des asylrechtlichen Schutzes durch § 60 Abs. 1 S. 3 und 4 AufenthG nur im asylrechtlichen Folgeantragsverfahren geltend gemacht werden. Die Ausländerbehörde ist an die negative Statusfeststellung ebenso gebunden wie bei den Bundesamtsentscheidungen, die sich auf Abschiebungshindernisse im Sinn des § 53 AuslG bzw. Abschiebungsverbote im Sinn des § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG beziehen. |
| Rechtsgebiete: | AufenthG, AsylVfG |
| Vorschriften: | AufenthG § 60 Abs. 1 S. 3, AufenthG § 60 Abs. 1 S. 4, AufenthG § 60 Abs. 1 S. 5, AsylVfG § 42, |
| Stichworte: | Bindung an Bundesamtsentscheidung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 6 K 1202/04 vom 26.04.2005 |
| Rechtskraft: | ja |
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