JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 14.02.2007, Aktenzeichen: 13 S 2969/06
| Leitsatz: | Ein unter Anordnung des Sofortvollzugs ausgewiesener Ausländer, der nach insgesamt erfolglosem Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO abgeschoben worden ist, kann mit einem Erfolg im gerichtlichen Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 VwGO erreichen, dass seinem Wiedereinreisebegehren die Sperrwirkung des § 11 Abs. 1 Satz 1 AufenthG nicht entgegengehalten werden darf (Fortentwicklung von VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 12.5.2005 - 13 S 195/05 -, AuAS 2005, 170). Zur Anwendung des § 80 Abs. 5 Satz 3 VwGO in derartigen Fällen. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, AufenthG |
| Vorschriften: | VwGO § 80 Abs. 5, VwGO § 80 Abs. 7, AufenthG § 11 Abs. 1, AufenthG § 84 Abs. 2 Satz 1, |
| Stichworte: | Ausweisung, Abschiebung, Sperrwirkung, Vorläufiger Rechtsschutz, Vollzugsfolgenbeseitigung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 17 K 4855/04 vom 10.01.2005 VGH Baden-Württemberg 13 S 241/05 vom 08.03.2005 |
| Rechtskraft: | ja |
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