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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 12.04.2007, Aktenzeichen: PL 15 S 940/05 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: PL 15 S 940/05

Beschluss vom 12.04.2007


Leitsatz:1. Die Verwendung einer Gewerkschaftsabkürzung zur Kennzeichnung eines Wahlvorschlags wahlberechtigter Beschäftigter bei einer Personalratswahl ist zulässig, wenn die gewerkschaftlich interessierten Wähler nach den Umständen des konkreten Einzelfalles über die gewerkschaftliche Herkunft des Wahlvorschlags informiert sind und ihre Irreführung deshalb ausgeschlossen ist.

2. Eine etwaige Vorstellung der Wähler, ein mit einer Gewerkschaftsabkürzung als Kennwort versehener Wahlvorschlag wahlberechtigter Beschäftigter sei von einer in der Dienststelle vertretenen Gewerkschaft eingereicht worden, ist unschädlich, wenn dieser Wahlvorschlag von der betreffenden Gewerkschaft herrührt und von ihr inhaltlich gestaltet wurde.
Rechtsgebiete:LPVG, LPVGWO
Vorschriften:LPVG § 17 Abs. 4 Satz 1, LPVG § 24 Abs. 1 Satz 1, LPVG § 25 Abs. 1, LPVGWO § 10 Abs. 1, LPVGWO § 11 Abs. 3, LPVGWO § 11 Abs. 4, LPVGWO § 11 Abs. 6,
Stichworte:Wahl Personalrat, Wahlanfechtung, Wahlvorschlag einer Gewerkschaft, Wahlvorschlag wahlberechtigter Beschäftigter, Irreführung der Wahlberechtigten, irreführendes Kennwort,
Verfahrensgang:VG Stuttgart PL 21 K 8/05 vom 26.09.2005

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