JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 08.02.2007, Aktenzeichen: 4 S 45/07
| Leitsatz: | 1. Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Einbehaltung von Dienstbezügen nach § 55 Satz 3 LBG ist nicht nach § 80 Abs. 5 VwGO, sondern nur nach § 123 VwGO statthaft. 2. Zu den Voraussetzungen eines Anordnungsanspruchs auf Weiterzahlung der vollen Dienstbezüge während des Zurruhesetzungsverfahrens. 3. Macht der Beamte geltend, die Einbehaltensregelung nach § 55 Satz 3 LBG sei auf Beamte nicht anwendbar, die während des Rechtsstreits über die Zurruhesetzung weiter Dienst tun, bemisst sich der Streitwert nach dem zwölffachen Betrag der einbehaltenen Monatsbezüge. |
| Rechtsgebiete: | BBesG, GKG, VwGO, LBG |
| Vorschriften: | BBesG § 2 Abs. 1, GKG § 52 Abs. 1, VwGO § 80 Abs. 2 Nr. 3, VwGO § 80 Abs. 5, VwGO § 123, LBG § 53, LBG § 55 Satz 3, LBG § 91, |
| Stichworte: | Dienstunfähigkeit, Einbehaltung der Dienstbezüge, Besoldung, Versetzung Ruhestand, Teilstatus, Streitwert, ZwangspensionierungSachgebiete: aufschiebende Wirkung, einstweilige Anordnung, Streitwert, Amtsbezeichnung, Ernennung, ADA, Entlassung, Versetzung in den Ruhestand, Besoldung, Sonderzuwendung, Jubiläumsgabe, Zulage, Anwärterbezüge, Unterhaltsbeihilfe, |
| Verfahrensgang: | VG Karlsruhe 11 K 2753/06 vom 18.12.2006 |
| Rechtskraft: | ja |
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