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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 07.10.2002, Aktenzeichen: 14 S 702/01 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 14 S 702/01

Beschluss vom 07.10.2002


Leitsatz:Der Berufssachverständige kann gemäß § 3 Abs. 3 Satz 1 Buchst. b 2. Alt. ZSEG eine Erhöhung des Stundensatzes um den Höchstsatz von 50 v.H. schon dann verlangen, wenn gleichartige Leistungen üblicherweise sehr viel höher zu vergüten sind, als dies in § 3 Abs. 2 ZSEG vorgesehen ist, und die Sachverständigenentschädigung unter Berücksichtigung des Zuschlags die übliche Vergütung jedenfalls nicht übersteigt. Die Gewährung des Höchstsatzes setzt nicht voraus, dass der Sachverständige anderenfalls durch den Erwerbsverlust unzumutbar belastet würde.
Rechtsgebiete:ZSEG
Vorschriften:ZSEG § 3 Abs. 3,
Stichworte:Sachverständiger, Berufssachverständiger, Stundensatz, Zuschlagsberechtigung,
Verfahrensgang:VG Sigmaringen 9 K 101/00 vom 01.03.2001
Rechtskraft:ja

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