JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 04.04.2002, Aktenzeichen: A 14 S 2175/00
| Leitsatz: | Der Vergütungsanspruch des im Wege der Prozesskostenhilfe während des Berufungsverfahrens beigeordneten Rechtsanwalts gegenüber der Staatskasse erfasst alle gebührenauslösenden Tätigkeiten, die der Rechtsanwalt nach dem Wirksamwerden seiner Beiordnung geleistet hat; dem steht grundsätzlich nicht entgegen, dass er bereits im Verfahren auf Zulassung der Berufung als Wahlanwalt tätig war und dabei die selben Gebührentatbestände verwirklicht hat (so auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 17.11.1998 - A 6 S 2151/97 -, AuAS 1999, 46). |
| Rechtsgebiete: | BRAGO, ZPO |
| Vorschriften: | BRAGO § 13 Abs. 2 Satz 2, BRAGO § 14 Abs. 2 Satz 2, BRAGO § 31 Abs. 1 Nr. 1, BRAGO § 122 Abs. 1, ZPO § 121, ZPO § 122 Abs. 1 Nr. 3, |
| Stichworte: | Prozesskostenhilfe, Beiordnung, Vergütung, Rechtszug, Abgeltungswirkung, |
| Rechtskraft: | ja |
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