JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Beschluss vom 03.06.2004, Aktenzeichen: 6 S 30/04
| Leitsatz: | Einem zweifelsfrei verfristeten Widerspruch kommt mangels Anfechtbarkeit des verspätet angefochtenen Verwaltungsakts grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung nach § 80 Abs. 1 VwGO zu, weshalb eine solche im Falle des § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 VwGO auch nicht auf einen Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO wiederhergestellt werden kann. Daran ändert nichts, dass die Widerspruchsbehörde auch einen verfristeten Widerspruch sachlich bescheiden kann. |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 70 Abs. 1, VwGO § 80 Abs. 1, VwGO § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, VwGO § 80 Abs. 5, VwGO § 80b Abs. 1, |
| Stichworte: | Aufschiebende Wirkung, Bestandskraft, Sachentscheidung, Suspensiveffekt, Unanfechtbarkeit, Verfristeter Widerspruch, Versäumung, Vorläufiger Rechtsschutz, Widerspruchsbehörde, Widerspruchsfrist, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 4 K 3962/03 vom 23.10.2003 |
| Rechtskraft: | ja |
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