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JuraForum.deUrteileSCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVGUrteil vom 30.05.2001, Aktenzeichen: 1 L 121/00 



SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Aktenzeichen: 1 L 121/00

Urteil vom 30.05.2001


Leitsatz:Von einer bewusst und gewollt getroffenen Regelung im Bebauungsplan darf keine Befreiung erteilt werden, wenn sich die Sach- und Rechtslage seit der Planungsentscheidung nicht maßgeblich geändert hat. Eine solche, dem erklärten Willen des Satzungsgebers entgegenstehende Befreiung, würde die Grundzüge der Planung berühren und wäre zudem ermessensfehlerhaft.
Rechtsgebiete:BauGB, WaldG-SH
Vorschriften:BauGB § 31 Abs. 2, BauGB § 125 Abs. 3, WaldG-SH § 2, WaldG-SH § 12 Abs. 1,
Stichworte:Baurecht, Befreiung, Bebauungsplan, Grundzüge der Planung, öffentliche Belange, Wald, Ermessen,
Verfahrensgang:VG Schleswig-Holstein 5 A 1058/99 vom 29.06.2000
Rechtskraft:ja

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