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JuraForum.deUrteileSCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVGUrteil vom 25.03.2009, Aktenzeichen: 2 LB 7/08 



SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Aktenzeichen: 2 LB 7/08

Urteil vom 25.03.2009


Leitsatz:1. Werden Flächenzahlungen unter Hinweis auf die Bewilligungsbescheide mit der Begründung zurückgefordert, die in den Beihilfeanträgen angegebenen Flächen lägen über den bei Vor-Ort-Kontrollen ermittelten Flächen, ist darin auch die konkludent erklärte, auf § 10 MOG zu stützende Rücknahme der Bewilligungen zu sehen.

2. Zur Verjährung von Rückzahlungsverpflichtungen.

3. Ein objektiver Verstoß gegen Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts (hier: unzutreffende Flächenangaben) ist ausreichend, um eine Berufung des Leistungsempfängers auf einen Vertrauensschutz auszuschließen.
Rechtsgebiete:MOG, VO (EG, Euratom), VO (EWG) Nr. 3887/92
Vorschriften:MOG § 10, VO (EG, Euratom) Art. 1, VO (EG, Euratom) Art. 3, VO (EWG) Nr. 3887/92 Art. 14,
Stichworte:Flächenangabe, Flächenzahlung, Irrtum, Landwirtschaftsrecht, Rückforderung, Rücknahme, Unregelmäßigkeit, Verjährung, Vertrauen,
Verfahrensgang:VG Schleswig, 1 A 149/04 vom 23.05.2007

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