JuraForum.de > Urteile > SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG > Urteil vom 24.10.2003, Aktenzeichen: 3 LB 20/02
| Leitsatz: | 1. Ändern sich die Voraussetzungen, unter denen Übergangsgeld nach § 47 Abs. 5 BeamtVG gewährt wird, so ändern sich die Versorgungsbezüge ohne dass es eines Widerrufs oder einer Rücknahme eines nach alter Rechtslage ergangenen Bescheides bedarf 2. Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen gegen eine Rückforderung von nach Änderung der Rechtslage zuviel gezahlter Versorgungsbezüge weder unter dem Gesichtpunkt des Vertrauensschutzes noch des Rückwirkungsverbotes, da die Bereicherungsvorschriften auf Billigkeitserwägungen beruhen und nach § 52 Abs. 2 Satz 3 BeamtVG eine Billigkeitsentscheidung zu treffen ist |
| Rechtsgebiete: | BeamtVG, GG, VwVfG, BGB |
| Vorschriften: | BeamtVG § 47, BeamtVG § 67 Abs 4, BeamtVG § 53 Abs 7, BeamtVG § 52 Abs 2, GG Art 14 Abs 1, GG Art. 2 Abs 1, GG Art 20 Abs 3, GG Art 33 Abs 5, GG Art 3 Abs 1, GG Art 100 Abs 1, VwVfG § 1 Abs 1, VwVfG § 48, VwVfG § 49, BGB § 820 Abs 1, BGB § 818 Abs 4, |
| Stichworte: | Beamtenrecht, Übergangsgeld, Rückforderung, Billigkeitsentscheidung, Billigkeitserwägungen, Übergangsregelung, |
| Verfahrensgang: | VG Schleswig 11 A 122/99 vom 11.01.2002 |
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