JuraForum.de > Urteile > SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG > Urteil vom 07.04.2004, Aktenzeichen: 2 LB 73/03
| Leitsatz: | 1. Eine Gesamtabrechnung verbunden mit einer Zahlungsaufforderung ohne Rechtsbehelfsbelehrung ist kein Verwaltungsakt. 2. Bei Umzug sozialhlfebedürftiger Personen in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Sozialhilfeträgers hat die Herkunftsgemeinde gemäß § 27 Abs 2 S 2 FAG i.V.m. § 107 BSHG den 30 %igen Aufwandsanteil an den Sozialhilfekosten zu tragen. Entsprechendes gilt bei Umzug innerhalb des Kreisgebietes in eine andere kreisangehörige Gemeinde. 3. Die Bagatellgrenze gemäß § 111 Abs 2 BSHG findet nach § 27 Abs 2 S 2 FAG keine entsprechende Anwendung. |
| Rechtsgebiete: | BSHG, LVwG, SGB I, VwGO, VwVfG |
| Vorschriften: | BSHG § 107 Abs. 2, BSHG § 111 Abs. 2, LVwG SH § 106 Abs. 1, SGB I § 30 Abs. 3 S. 2, VwGO § 42 Abs. 1, VwVfG § 35 S. 1, |
| Stichworte: | Bagatellgrenze, Finanzausgleich, Kostenerstattung, Sozialhilfekosten, Umzug, |
| Verfahrensgang: | VG Schleswig 6 A 107/01 vom 26.06.2003 |
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