JuraForum.de > Urteile > SAECHSISCHES-OVG > Urteil vom 26.09.2006, Aktenzeichen: 1 B 951/02
| Leitsatz: | 1. Zulässigkeit eines Beklagtenwechsels in der Berufungsinstanz gegen den Willen des neuen Beklagten. 2. Festsetzungszuständigkeit nach § 48 Abs. 3 Satz 4 VwVfG bei Auflösung der den Bescheid aufhebenden Körperschaft. 3. Im Fall eines Mitverschuldens ist der Erstattungsanspruch i.S.v. § 48 Abs. 3 Satz 1 VwVfG unter entsprechender Anwendung von § 254 Abs. 1 BGB zu kürzen. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, VwVfG, SächsKrGebRefG, BGB, BauGB |
| Vorschriften: | VwGO § 91, VwVfG § 48, SächsKrGebRefG § 3, BGB § 839 Abs. 3, BGB § 254 Abs. 1, BauGB § 35, |
| Stichworte: | Aufhebung Baugenehmigung, Vertrauensschaden, Entschädigung, Mitverschulden, Festsetzungszuständigkeit, Kreisgebietsreform, Vertragskosten, Finanzierungskosten, |
| Verfahrensgang: | VG Dresden 2 K 692/97 vom 08.10.2002 |
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