JuraForum.de > Urteile > SAECHSISCHES-OVG > Urteil vom 17.11.2005, Aktenzeichen: 5 B 553/04
| Leitsatz: | 1. § 5 Abs. 1 Nr. 1 des Unterhaltsvorschussgesetzes - UVG - lässt - im Gegensatz zu § 45 Abs. 2 i.V.m. § 50 SGB X - einen einfachen Fahrlässigkeitsvorwurf genügen. 2. Die Nichtbeachtung von in Merkblättern festgehaltenen Verpflichtungen begründet grundsätzlich einen Fahrlässigkeitsvorwurf nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 UVG. 3. Der Mitteilungsverpflichtung nach § 6 Abs. 4 UVG wird grundsätzlich nur Genüge getan, wenn die Mitteilung gegenüber der für die Unterhaltsvorschussleistung zuständigen Stelle des Jugendamtes erfolgt. 4. § 5 Abs. 1 Nr. 1 UVG und § 7 UVG stehen in keinem Nachrangigkeitsverhältnis zueinander. |
| Rechtsgebiete: | UVG, BAföG, SGB X, BSHG |
| Vorschriften: | UVG § 5 Abs. 1 Nr. 1, UVG § 6 Abs. 4, UVG § 7, BAföG § 47a, SGB X § 45 Abs. 2, SGB X § 50, BSHG § 90, BSHG § 91, |
| Stichworte: | Unterhaltsvorschuss, Fahrlässigkeit, Mitteilungspflicht, Ersatz, |
| Verfahrensgang: | VG Leipzig 2 K 843/01 vom 30.10.2003 |
Um den Volltext vom SAECHSISCHES-OVG – Urteil vom 17.11.2005, Aktenzeichen: 5 B 553/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "SAECHSISCHES-OVG - 17.11.2005, 5 B 553/04" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum