JuraForum.de > Urteile > SAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 13.02.2009, Aktenzeichen: 2 E 101/08
| Leitsatz: | Die Kosten eines auswärtigen Rechtsanwaltes sind dann zu erstatten, wenn der Verfahrensbeteiligte gute Gründe dafür hat, den auswärtigen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen zu betrauen (wie OVG M-V, Beschl. v. 10.1.1995 - 3 O 89/94 -). Eine Erledigungsgebühr fällt dann an, wenn die Tätigkeit des Prozessbevollmächtigten nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass es zu einer streitigen Erledigung des Rechtsstreits gekommen wäre (wie BayVGH, Beschl. v. 19.1.2007 - 24 C 06.2426 -). |
| Rechtsgebiete: | VwGO, VV |
| Vorschriften: | VwGO § 162 Abs. 2 S. 1, VV Nr. 102, |
| Stichworte: | auswärtiger Rechtsanwalt, auswärtiger Prozessbevollmächtigter, Erledigungsgebühr, Mitwirkung, unstreitige Erledigung, Ursächlichkeit, Kausalität, |
| Verfahrensgang: | VG Leipzig, 4 K 1673/01 vom 24.10.2008 |
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