JuraForum.de > Urteile > SAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 09.03.2007, Aktenzeichen: 4 BS 216/06
| Leitsatz: | 1. Ein Bürgerentscheid (§ 24 SächsGemO) ist von der Gemeinde ohne schuldhaftes Zögern umzusetzen. 2. Die dreijährige Sperr- und Bindungswirkung eines Bürgerentscheids entfällt nicht bei nachträglichen Änderungen der Sach- und Rechtslage. 3. Zur Frage der innerstaatlichen Bindungswirkung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt vom 16. November 1972 (Welterbekonvention). |
| Rechtsgebiete: | GG, SächsVerf, Einigungsvertrag, SächsGemO |
| Vorschriften: | GG Art. 28 Abs. 2, GG Art. 59 Abs. 2, SächsVerf Art. 1 S. 2, SächsVerf Art. 11 Abs. 3, SächsVerf Art. 65 Abs. 1, SächsVerf Art. 82 Abs. 2, Einigungsvertrag Art. 9 Abs. 2, Einigungsvertrag Art. 11, SächsGemO § 24, SächsGemO § 52, SächsGemO § 114, SächsGemO § 115, |
| Stichworte: | Bürgerentscheid, Kommunalaufsicht, Völkervertragsrecht, Lindauer Abkommen, Weltkulturerbe, Welterbekonvention, Waldschlößchenbrücke, |
| Verfahrensgang: | VG Dresden 12 K 1768/06 vom 30.08.2006 |
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