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JuraForum.deUrteileSächsisches LandesarbeitsgerichtVerkündungsdatum01 / 2008 

Sächsisches Landesarbeitsgericht

Entscheidungen 01 / 2008



Insgesamt sind 2 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


SAECHSISCHES-LAG – Urteil, 3 Sa 458/07 vom 25.01.2008

Rechtsgebiete:TzBfG
Schlagworte:Arbeitsentgelt, Bestandsstreitigkeit
Leitsatz:1. Die Beendigung des zweckbefristeten Arbeitsverhältnisses setzt voraus, dass der vereinbarte Zweck objektiv eintritt und der Arbeitgeber dies dem Arbeitnehmer form- und fristgerecht unter Angabe des Zeitpunkts der Zweckerreichung mitteilt.

2. Teilt der Arbeitgeber einen unrichtigen Zeitpunkt der Zweckerreichung mit, so wird die Zwei-Wochen-Frist des § 15 Abs. 2 TzBfG nicht in Lauf gesetzt, auch wenn der Zweck objektiv erreicht ist.

Eine erneute Unterrichtung führt nur dann zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn sie unverzüglich nach Zweckerreichung erfolgt (§ 15 Abs. 5 TzBfG).

3. Soll sich der Sachgrund der Zweckbefristung eines Leiharbeitsverhältnisses aus § 14 Abs. 1 Nr. 1 TzBfG ergeben, so kommt es allein auf den nur vorübergehenden Bedarf beim Arbeitgeber (Verleiher), nicht aber beim Entleiher an.
Volltext: SAECHSISCHES-LAG - Urteil, 3 Sa 458/07



SAECHSISCHES-LAG – Urteil, 9 Sa 269/07 vom 16.01.2008

Rechtsgebiete:BBiG, BGB
Leitsatz:Das Zubereiten von Speisen und das Zubereiten von kalten Büfetts gehört zum Ausbildungsberufsbild zum Koch/zur Köchin. Im Rahmen des Ausbildungsberufsbildes geleistete Überstunden (hier: 1 pro Woche) sind zwar "besonders zu vergüten". Ein Lohn im Rechtssinne wird hingegen nicht geschuldet.
Volltext: SAECHSISCHES-LAG - Urteil, 9 Sa 269/07


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