JuraForum.de > Urteile > SAECHSISCHES-LAG > Urteil vom 12.06.2003, Aktenzeichen: 2 Sa 792/02
| Leitsatz: | Der Gegner ist von seiner Obliegenheit, den Tatsachenvortrag der anderen Seite prozessordnungsgemäß zu bestreiten, nicht deshalb entbunden, weil der Vortrag auf einer durch verdeckte Videoüberwachung gewonnenen Information beruht. Ein etwaiges Beweisverwertungsverbot enthält kein "Vortragsverbot". |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 626, ZPO § 138, |
| Schlagworte: | Beweisverwertungsverbot, Videoüberwachung, Bestreiten, |
| Stichworte: | Manipulation der Zeiterfassung, verdeckte Videoüberwachung, Anforderung an das Bestreiten des auf die Überwachung gestützten Vorwurfs, außerordentliche Kündigung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Bautzen 5 Ca 5100/02 vom 05.09.2002 |
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