JuraForum.de > Urteile > Saarländisches Oberlandesgericht > Verkündungsdatum > 10 / 2008
Insgesamt sind 9 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:
| Rechtsgebiete: | UWG, ZPO |
| Volltext: SAARLAENDISCHES-OLG - Urteil, 1 U 361/08 | |
| Rechtsgebiete: | StGB, StPO, ZPO, BGB, EGBGB |
| Volltext: SAARLAENDISCHES-OLG - Urteil, 8 U 487/07 | |
| Rechtsgebiete: | ZPO, StGB, BGB, GmbHG, MarkenG |
| Leitsatz: | Der für eine GmbH im Geschäftsverkehr Auftretende haftet aus dem Gesichtspunkt der Rechtsscheinshaftung, wenn er durch sein Handeln im Namen der Firma ohne Formzusatz, das berechtigte Vertrauen des Geschäftspartners auf die Haftung mindestens einer natürlichen Person hervorruft. Hierbei ist ein schriftliches Auftreten im Rechtsverkehr keine zwingende Voraussetzung für das Entstehen des Rechtsscheins. Eine mündliche Benennung der Firmenbezeichnung kann jedenfalls dann zur Begründung eines Rechtsscheins ausreichen, wenn der Geschäftspartner ein erkennbares Interesse an der Benennung der vollständigen Firmierung besitzt. |
| Volltext: SAARLAENDISCHES-OLG - Urteil, 4 U 385/07 | |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Leitsatz: | Auch nach dem abgeschwächten Beweismaß des § 287 ZPO ist der dem Geschädigten obliegende Beweis für die Unfallursächlichkeit dauerhafter psychischer Beeinträchtigungen nicht erbracht, wenn der Verlauf einer bereits vor dem Schadensereignis manifesten Grunderkrankung (im Fall: eine depressive psychopathologische Erkrankung) nicht sicher beurteilt werden kann, die für eine beschränkte Dauer in Gestalt einer schadensursächlichen Anpassungsstörung von einer eigenständigen Erkrankung überlagert wurde. |
| Volltext: SAARLAENDISCHES-OLG - Urteil, 4 U 454/07 | |