JuraForum.de > Urteile > SAARLAENDISCHES-OLG > Urteil vom 29.03.2006, Aktenzeichen: 1 U 326/05
| Leitsatz: | Ein Bezirksschornsteinfegermeister, der vor einem unterjährig erfolgten Wechsel im Kehrbezirk mehr Arbeitswerte abgearbeitet hat, also nach den jährlichen Gesamtarbeitsaufkommen anteilig auf den Zeitraum bis zum Wechsel entfallen würden, schuldet dem Nachfolger im Amt nur dann Schadensersatz, wenn ein grobes Ungleichgewicht der bis dahin abgearbeiteten und der verbleibenden Restarbeitswerte vorliegt, das nicht anders als durch die Absicht, dem Nachfolger finanziellen Schaden zuzufügen, erklärbar ist. |
| Rechtsgebiete: | SchfG, VOSch, BGB, ZPO |
| Vorschriften: | SchfG § 5, SchfG § 12, SchfG § 19, SchfG § 19 Abs. 2, SchfG § 22, VOSch § 10 Abs. 2, VOSch § 12, VOSch § 14, VOSch § 15, VOSch § 16, VOSch § 17, VOSch § 18, BGB § 241, BGB § 280, BGB § 280 Abs. 1, BGB § 823 Abs. 2, BGB § 826, ZPO § 511, ZPO § 513, ZPO § 517, ZPO § 519, ZPO § 520, ZPO § 529, ZPO § 531, ZPO § 546, |
| Verfahrensgang: | LG Saarbrücken 12 O 288/04 vom 23.05.2005 |
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