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JuraForum.deUrteileSaarländisches Oberlandesgericht SaarbrückenUrteil vom 09.03.2004, Aktenzeichen: 7 U 342/03 

SAARLAENDISCHES-OLG – Aktenzeichen: 7 U 342/03

Urteil vom 09.03.2004


Rechtsgebiete:ZPO, BGB, VOB/B, AGBG
Vorschriften:§ 511 ZPO, § 513 ZPO, § 517 ZPO, § 519 ZPO, § 520 ZPO, § 520 Abs. 2 ZPO, § 520 Abs. 3 ZPO, § 529 ZPO, § 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 546 ZPO, § 717 Abs. 2 ZPO, § 717 Abs. 3 ZPO, § 717 Abs. 3 S. 2 ZPO, § 717 Abs. 3 S. 3 ZPO, § 13 Nr. 5 Abs. 2 BGB, § 196 Abs. 1 Nr. 1 a.F. BGB, § 198 BGB, § 201 BGB, § 208 BGB, § 209 Abs. 1, 2 BGB, § 217 a.F. BGB, § 222 Abs. 2 BGB, § 242 BGB, § 251 Abs. 2 BGB, § 288 a.F. BGB, § 291 BGB, § 477 Abs. 2 BGB, § 480 BGB, § 490 BGB, § 493 BGB, § 631 BGB, § 632 BGB, § 633 BGB, § 633 Abs. 2 Satz 3 BGB, § 633 Abs. 3 BGB, § 634 Abs. 1 BGB, § 634 Abs. 3 BGB, § 635 BGB, § 639 BGB, § 641 Abs. 1 BGB, § 12 Nr. 5 VOB/B, § 12 Nr. 5 Abs. 1 VOB/B, § 13 Nr. 1 VOB/B, § 13 Nr. 2 VOB/B, § 13 Nr. 3 VOB/B, § 13 Nr. 5 VOB/B, § 13 Nr. 5 Abs. 2 VOB/B, § 13 Nr. 6 VOB/B, § 13 Nr. 7 VOB/B, § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B, § 16 Nr. 3 VOB/B, § 16 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B, § 9 AGBG, § 9 Abs. 1 AGBG, § 10 Nr. 5 AGBG
Verfahrensgang:LG Saarbrücken 1 O 336/99 vom 25.04.2003

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Weitere Entscheidungen vom SAARLAENDISCHES-OLG

SAARLAENDISCHES-OLG – Beschluss, 2 UF 23/03 vom 09.03.2004

1. Nach § 261 Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 1 ZPO, der auch im FGG-Verfahren von Amts wegen zu beachten ist, hat die Richtigkeit einer Streitsache die Wirkung, dass sie während der Dauer der Rechtshängigkeit von keiner Partei anderweitig anhängig gemacht werden kann. Dies gilt auch, wenn die Rechtshängigkeit der Angelegenheit vor einem ausländischen Gericht eingetreten ist, sofern dessen internationale Zuständigkeit besteht und wenn die ausländische Entscheidung im Inland anzuerkennen ist oder sein wird.

2. Eine im Ausland ergangene Sorgerechtsentscheidung hat, sofern sie in Deutschland anzuerkennen ist, die Wirkung, dass grundsätzlich eine inhaltliche übereinstimmende Sachentscheidung zu ergehen hat, es sei denn, es ist deutsches Sachrecht anzuwenden und unter den Voraussetzungen des § 1696 Abs. 1 BGB eine Änderung angezeigt.

3. Die Begründung eines gewöhnlichen Aufenthalts gleichzeitig an mehreren Orten ist möglich und kommt namentlich bei einem von den Kindeseltern praktizierten "Wechselmodell" in Betracht.

SAARLAENDISCHES-OLG – Urteil, 5 U 313/03 vom 03.03.2004

Eine erstinstanzliche Feststellung, die lediglich eine fehlerhafte rechtliche Bewertung oder eine - juristisch eingekleidete - Tatsachenfeststellung beinhaltet, die keine Subsumtion unter die eintscheidungserhebliche Norm erlaubt, entfaltet im Berufungsverfahren keine Bindungswirkung nach § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO.

SAARLAENDISCHES-OLG – Beschluss, 5 W 212/03 - 52 vom 03.03.2004

1. Wird in dem Verfahren auf Vollstreckbarerklärung eines polnischen Urteils durch das Landgericht dem Antragsgegner eine beglaubigte Abschrift des mit der Vollstreckungsklausel versehenen Titels zugestellt, so kann die Klauselerteilung im Beschwerdeverfahren nicht mehr mit der Rüge angegriffen werden, eine Urkunde über die Zustellung der Entscheidung sei entgegen Art. 47 Nr. 1 LugÜ nicht vorgelegt worden.

2. Ein Verstoß gegen den deutschen ordre public ergibt sich nicht ohne weiteres daraus, dass eine polnische Entscheidung keine schriftlichen Urteilsgründe enthält.

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