JuraForum.de > Urteile > SAARLAENDISCHES-OLG > Beschluss vom 28.01.2005, Aktenzeichen: 4 W 300/04
| Leitsatz: | Das Feststellungsinteresse bezüglich des Nichtbestehens eines Schmerzensgeldanspruchs aufgrund früherer Vergewaltigungen entfällt nicht deshalb, weil die Berufung gegen einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz bzgl. zukünftigen Übergriffe zurückweisendes Urteils zurückgenommen wird. Die Zulässigkeit einer Feststellungsklage bzgl. des Nichtbestehens eines Schmerzensgeldanspruchs wegen Vergewaltigung ist nicht von der Durchführung eines Schlichtungsverfahrens abhängig. |
| Rechtsgebiete: | GewSchG, ZPO, BGB, StGB, EGZPO, AGJusG, StPO |
| Vorschriften: | GewSchG § 1 Abs. 1, ZPO § 114, ZPO § 115, ZPO § 127 Abs. 2 Satz 2, ZPO § 256, ZPO § 567 Abs. 1, ZPO § 569 Abs. 1, BGB § 253 Abs. 2 n. F., BGB § 823 Abs. 1, BGB § 823 Abs. 2, BGB § 847 Abs. 2 a. F., StGB § 177, StGB § 185, EGZPO § 15a, EGZPO § 15a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, AGJusG § 37a Abs. 1, StPO § 380, |
| Verfahrensgang: | LG Saarbrücken 14 O 43/04 vom 10.11.2004 |
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