JuraForum.de > Urteile > SAARLAENDISCHES-OLG > Beschluss vom 20.08.2008, Aktenzeichen: 8 U 350/08
| Leitsatz: | Legt der Berufungskläger seine Berufung unter Verkennung von § 119 Abs. 1 Nr. 1 GVG beim unzuständigen Landgericht ein, so ist Wiedereinsetzung mit Blick auf den Verfassungsgrundsatz des fairen Verfahrens selbst dann nicht zu gewähren, wenn zwischen dem Eingang der Berufung beim unzuständigen Gericht und dem Ablauf der Berufungsfrist ein Zeitraum von 7 Tagen liegt: Die Zuständigkeit des Oberlandesgericht war für den Beamten der Vorschaltstelle nicht "leicht und einwandfrei" (BVerfG NJW 2002, 3692 f.) zu erkennen. |
| Rechtsgebiete: | GVG |
| Vorschriften: | GVG § 119 Abs. 1 Nr. 1, |
| Verfahrensgang: | AG Saarbrücken, 42 C 434/06 vom 06.06.2008 |
Um den Volltext vom SAARLAENDISCHES-OLG – Beschluss vom 20.08.2008, Aktenzeichen: 8 U 350/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"SAARLAENDISCHES-OLG - 20.08.2008, 8 U 350/08" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum