JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Urteil vom 13.02.2002, Aktenzeichen: 2 L 376/95
| Leitsatz: | 1. Die Asylantragstellung in Deutschland führt bei einer Rückkehr nach Angola nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit zu staatlichen Repressionen. 2. Auch die Zugehörigkeit zur Kongo-Ethnie macht staatliche Maßnahmen nicht beachtlich wahrscheinlich. 3. Im Raum Luanda besteht für Rückkehrer nicht generell eine Gefahrensituation, welche in Ansehung der Art. 1 Abs. 1; 2 Abs. 2 GG Abschiebungshindernisse entsprechend § 53 Abs. 6 AuslG begründet. Die Anerkennung eines Abschiebungsschutzes setzt eine Würdigung der Umstände des Einzelfalls voraus. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, AsylVfG, AuslG, GG |
| Vorschriften: | VwGO § 124 II, VwGO § 124a, AsylVfG § 6, AsylVfG § 77 II, AsylVfG § 78 III, AuslG § 53, GG Art. 1 I, GG Art. 2 II, |
| Stichworte: | Bakongo, Folter, Extrem-Gefahr, Alleinstehender, Familienverband, Alter, Einzelfall, Sicherheitslage, Versorgungslage, Existenzminimum, Hilfsorganisation, ausländische, Luanda, Angola, Wahrscheinlichkeit : Maßstab, Risikofaktor, Gefährdungsfaktor, MAKO, Asylantrag, |
| Verfahrensgang: | VG Magdeburg 2 A 273/95 vom 05.10.1995 |
| Rechtskraft: | ja |
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