JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Beschluss vom 30.05.2007, Aktenzeichen: 3 L 4/07
| Leitsatz: | 1. Die Behauptung an der ursprünglichen Befestigung des Weges (tatsächlich/finanziell) mitgewirkt zu haben, vermag keinen Anspruch auf pflichtgemäße Ermessensausübung zu begründen und dem allgemeinen öffentlich-rechtlichen Charakter der Verkehrssicherungs- und Unterhaltungspflicht des Straßenbaulastträgers keine drrittschützende Wirkung zu vermitteln. 2. Der Anliegergebrauch (Art 14 Abs. 1 GG) gewährleistet keinen bestimmten Ausbauzustand. |
| Rechtsgebiete: | LSA-StrG, GG |
| Vorschriften: | LSA-StrG § 9, LSA-StrG § 10, GG Art. 14 I, |
| Stichworte: | Anliegergebrauch, Ausbauzustand, Drittschutz, Straßenbaulastträger, Unterhaltungspflicht, Verkehrssicherungspflicht, |
| Verfahrensgang: | VG Halle, 1 A 66/04 vom 27.02.2006 |
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