JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Beschluss vom 23.04.2004, Aktenzeichen: 2 M 228/04
| Leitsatz: | 1. Regelmäßig kann mit neuem Sachverhalt (hier: nachträgliche Widmung) nicht i. S. des § 146 Abs. 4 VwGO dargelegt werden, dass die angegriffene erstinstanzliche Entscheidung unrichtig ergangen ist. Insoweit steht allein das Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 Satz 2 VwGO zur Verfügung. 2. Aus Gründen der Prozessökonomie kann eine Ausnahme in Betracht kommen, wenn der Sachverhalt vom Verwaltungsgericht bereits umfassend geprüft war und deshalb der Ausgang des Abänderungsverfahrens offensichtlich wäre. |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 80 VII, VwGO § 146 IV, |
| Stichworte: | Sachlage, geänderte, Vortrag, neuer, Auseinandersetzung, Beschwerdeverfahren, Abänderungsverfahren, Prozessökonomie, Ausnahme, |
| Verfahrensgang: | VG Magdeburg 2 B 389/03 |
Um den Volltext vom OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss vom 23.04.2004, Aktenzeichen: 2 M 228/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OVG-SACHSEN-ANHALT - 23.04.2004, 2 M 228/04" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum