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JuraForum.deUrteileOVG-SACHSEN-ANHALTBeschluss vom 18.02.2004, Aktenzeichen: 2 L 918/03 



OVG-SACHSEN-ANHALT – Aktenzeichen: 2 L 918/03

Beschluss vom 18.02.2004


Leitsatz:1. Mit der Verwerfung des Antrags auf Zulassung der Berufung mangels einer Antragsbegründung wird das erstinstanzliche Urteil rechtskräftig. Daran ist auch das Oberverwaltungsgericht gebunden.

2. Der Wiedereinsetzungsantrag kann nicht in einen Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens zur Gewährung rechtlichen Gehörs umgedeutet werden, wenn die Frist für diesen Antrag versäumt ist.
Rechtsgebiete:VwGO, ZPO, GG
Vorschriften:VwGO § 60 I, VwGO § 88, VwGO § 124a, VwGO § 173, ZPO § 318, ZPO § 321a I, ZPO § 321a V 2, GG Art. 103 I,
Stichworte:Verwerfung, Wiedereinsetzung, Rechtskraft, Gehör, rechtliches, Umdeutung, Antragsbegründung, unterbliebene, Antragsfrist,
Verfahrensgang:VG Dessau 1 A 144/03

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