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JuraForum.deUrteileOVG-SACHSEN-ANHALTBeschluss vom 17.10.2003, Aktenzeichen: 2 M 466/03 

OVG-SACHSEN-ANHALT – Aktenzeichen: 2 M 466/03

Beschluss vom 17.10.2003


Leitsatz:1. Richtet sich die Untersagungsentscheidung eines Planungsverbands auf der Grundlage des § 11 Abs. 1 LSA-LPlG (nur) an eine Behörde des Landes, so liegt mangels Außenwirkung kein Verwaltungsakt vor, den ein Privater anfechten kann.

2. Gegenüber Privaten ergeht die Entscheidung über die Zulässigkeit raumbedeutsamer Planungen allein auf der Grundlage des § 11 Abs. 2 LSA-LPlG.
Rechtsgebiete:LSA-LPlG, ROG, LSA-VwVfG, VwGO
Vorschriften:LSA-LPlG § 11 I, LSA-LPlG § 11 II, ROG § 4 I, ROG § 4 III, LSA-VwVfG § 35, VwGO § 42 I, VwGO § 42 II, VwGO § 80 V,
Stichworte:Untersagung, Außenwirkung, Verwaltungsakt, Windkraft, Regionalplanung, Planung, raumbedeutsame,
Verfahrensgang:VG Magdeburg 4 B 696/03

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