JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Beschluss vom 16.07.2003, Aktenzeichen: 2 L 162/01
| Leitsatz: | 1. Ob ein früherer, in Baden-Württemberg erworbener Gymnasiallehrerabschluss mit einem gegenwärtigen in Sachsen-Anhalt geforderten gleichwertig ist, unterliegt keiner Prüfung in einem Anerkennungsverfahren nach Art. 37 Abs. 1 des Einigungsvertrags. 2. In solchen Fällen unterliegt die Gleichwertigkeitsprüfung keinen Vorschriften des öffentlichen Rechts i. S. des § 40 Abs. 1 VwGO, wenn der Betroffene in einem arbeitsrechtlichen Beschäftigungsverhältnis Dienst leistet. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BRRG, EV, GG |
| Vorschriften: | VwGO § 40 I, VwGO § 43 I, BRRG § 122, EV § 37 II, GG Art. 3, GG Art. 12 I, |
| Stichworte: | Gymnasiallehrerabschluss, Baden-Württemberg, Gleichwertigkeit, Arbeitsverhältnis, Feststellungsinteresse, Recht, eigenes, Rechtsweg, Anerkennungsverfahren, Einigungsvertrag, Berufsausübung, Berufszugang, Gleichheitssatz, |
| Verfahrensgang: | VG Halle A 3 K 314/98 |
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