JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Beschluss vom 13.07.2006, Aktenzeichen: 1 M 73/06
| Leitsatz: | Das in § 28 Abs. 5 FeV geregelte Erfordernis einer besonderen formalen Zuerkennung des Rechts, von einer EU-Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen, steht jedenfalls in den Fällen der Entziehung oder der Versagung der Fahrerlaubnis nach § 28 Abs. 4 Nr. 3 FeV mit dem Gemeinschaftsrecht in Einklang. Das Zuerkennungsverfahren hat sich jedoch auf die Überprüfung nachträglich begründeter Eignungsmängel zu beschränken. |
| Rechtsgebiete: | EWGRL 91/439, FeV, VwGO |
| Vorschriften: | EWGRL 91/439 Art. 1 II, EWGRL 91/439 Art. 8 II, FeV § 28 I 1, FeV § 28 IV 3, FeV § 28 V, FeV § 47 I, FeV § 47 II 1, VwGO § 80 V, |
| Stichworte: | Anerkennung, Antrag, Eignungsmangel, Entziehung, EG-Richtlinie, EU-Fahrerlaubnis, Fahrerlaubnis, Sperrfrist, Untersuchung, medizinisch-psychologische, Wohnsitz, Zuerkennung, |
| Verfahrensgang: | VG Magdeburg 1 B 58/06 vom 22.03.2006 |
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