JuraForum.de > Urteile > OVG-SACHSEN-ANHALT > Beschluss vom 10.07.2007, Aktenzeichen: 1 L 86/07
| Leitsatz: | 1. Der Präsident des Landgerichts hat als Behörde i. S. v. § 1 Abs. 2 VwVfG LSA die Verwaltungsakte über die Bewilligung von Erholungsurlaub und die Versagung von dessen Widerruf erlassen und war hierzu auch als eigenständige Behörde (Amt des Präsidenten des Landgerichts) gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 3 AG GVG LSA i. V. m. §§ 3 Satz 2 RiG-LSA, 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 BG LSA, 10 UrlVO befugt. 2. Die Klage ist gemäß § 8 Satz 2 AG VwGO LSA gegen den Präsidenten des Landgerichts als Landesbehörde zu richten. 3. § 10 Abs. 2 UrlVO setzt grundsätzlich voraus, dass der Wunsch nach Hinausschieben oder Abbruch des Urlaubs nicht erst nachträglich geäußert wird. 4. Zu Sinn und Zweck der Urlaubsregelungen. |
| Rechtsgebiete: | LSA-VwVfG, LSA-AG-VwGO, VwGO, LSA-RiG, LSA-BG, LSA-UrlVO |
| Vorschriften: | LSA-VwVfG § 1 Abs. 2, LSA-AG-VwGO § 8, LSA-AG-VwGO § 20 Abs. 1, VwGO § 78 S. 1, LSA-RiG § 3 S. 2, LSA-BG § 89 Abs. 1 S. 1, LSA-BG § 89 Abs. 1 S. 2, LSA-UrlVO § 4 Abs. 1 S. 1, LSA-UrlVO § 7, LSA-UrlVO § 10, |
| Stichworte: | Abbruch, Bewilligung, Erholungsurlaub, Geltendmachung, nachträgliche, Hinausschieben, Passiv-Legitimation, Widerruf, Wunsch, |
| Verfahrensgang: | VG Halle, 5 A 55/05 vom 28.03.2007 |
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