JuraForum.de > Urteile > OVG-SAARLAND > Urteil vom 16.09.2005, Aktenzeichen: 3 M 2/04
| Leitsatz: | 1. Der immissionsschutzrechtlichen Vorsorgepflicht liegt das Worst-Case-Prinzip zugrunde (Prinzip der ungünstigsten Betriebsbedingungen). 2. Nach dem Worst-Case-Prinzip muss der Betreiber innerhalb der Grenzen der Vernunft das Risiko im vorhinein beherrschen, dass die Anlage einen Tag mit maximaler Durchsatzmenge und maximalem Schadstoffgehalt des Einsatzstoffes betrieben wird. 3. Ein Konzept nachträglicher Reaktionen (auf sich abzeichnende Grenzwertüberschreitungen) ist kein Vorsorgekonzept. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BImSchG, 17. BImSchV |
| Vorschriften: | VwGO § 48 I Nr. 3, BImSchG § 5, BImSchG § 5 I Nr. 1, BImSchG § 5 I Nr. 2, BImSchG § 6, BImSchG § 6 I Nr. 1, BImSchG § 7, BImSchG § 16, BImSchG § 16 I 1, 17. BImSchV § 2 Nr. 7, 17. BImSchV § 5 a I 1, 17. BImSchV § 12 III, 17. BImSchV § 17 I, |
Um den Volltext vom OVG-SAARLAND – Urteil vom 16.09.2005, Aktenzeichen: 3 M 2/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OVG-SAARLAND - 16.09.2005, 3 M 2/04" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum