JuraForum.de > Urteile > OVG-SAARLAND > Beschluss vom 26.07.2006, Aktenzeichen: 2 W 21/06
| Leitsatz: | Ein (ehemaliger) Asylbewerber kann zielstaatsbezogene Abschiebungshindernisse (§ 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG, früher § 53 Abs. 6 AuslG) ebenso wie eine drohende politische Verfolgung im Heimatland (Art. 16a Abs. 1 GG, § 60 Abs. 1 AufenthG) gegenüber der die Aufenthaltsbeendigung betreibenden Ausländerbehörde mit Blick auf die dem § 42 AsylVfG zu entnehmende Bindungswirkung der diesbezüglich negativen Entscheidungen des Bundesamtes nicht mit Erfolg geltend machen. |
| Rechtsgebiete: | AsylVfG |
| Vorschriften: | AsylVfG § 42, |
| Stichworte: | zur Gewährung von Abschiebungsschutz im ausländerrechtlichen Verfahren, Bindungswirkung der Entscheidung des Bundesamtes, |
| Verfahrensgang: | VG Saarland 1 F 27/06 |
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