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JuraForum.deUrteileOVG-SAARLANDBeschluss vom 09.02.2004, Aktenzeichen: 3 Q 16/03 



OVG-SAARLAND – Aktenzeichen: 3 Q 16/03

Beschluss vom 09.02.2004


Leitsatz:1. Die Einschulung behinderter Schüler - integrativ - in die Regelschule oder - nichtintegrativ - in die Sonderschule richtet sich primär nach Art und Ausmaß der Behinderung mit dem Ziel der bestmöglichen Schulbildung.

2. Eine "flächendeckende" Einschränkung von körperlicher und geistiger Leistungserbringung mit blockierender Haltung in der Großgruppe spricht konkret für die Einschulung in eine Schule für Körperbehinderte, Zwei Lernbehinderte, in der speziell geschulte Lehrkräfte auf die rasche körperliche Erschöpfbarkeit der Schüler Rücksicht nehmen und die geistigen Leistungen individuell so fördern, wie es in der Grundschule als Regelschule mit großen Klassen nicht möglich ist.
Rechtsgebiete:SchPG, SchoG, SchPVO, IntegrationsVO, VwGO
Vorschriften:SchPG § 6 I, SchPG § 6 II, SchoG § 4 II, SchoG § 4 III, SchPVO § 5, SchPVO § 7, IntegrationsVO § 9 I 1, IntegrationsVO § 1 I, VwGO § 124 II Nr. 5,
Verfahrensgang:VG Saarlandes 1 K 123/02 vom 14.03.2003

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