JuraForum.de > Urteile > OVG-SAARLAND > Beschluss vom 06.01.2006, Aktenzeichen: 3 Y 22/05
| Leitsatz: | In Fallgestaltungen, in denen ein Prozessbeteiligter im Widerspruchsverfahren lediglich als Dritter beteiligt war, sich also nicht unmittelbar gegen eine ihn belastende Maßnahme zur Wehr setzen musste, müssen besondere Gründe vorliegen, um eine anwaltliche Vertretung bereits im Vorverfahren zu rechtfertigen (im konkreten Fall bejaht). |
| Rechtsgebiete: | VwGO, SGB IX |
| Vorschriften: | VwGO § 162 Abs. 2 Satz 2, VwGO § 162 Abs. 3, SGB IX § 91 Abs. 2, |
| Stichworte: | Notwendigkeit der Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im Widerspruchsverfahren durch einen Beigeladenen, |
| Verfahrensgang: | VG Saarland 10 K 40/05 vom 25.11.2005 |
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