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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht Rheinland-PfalzVerkündungsdatum01 / 2004 

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz

Entscheidungen 01 / 2004



Insgesamt sind 12 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 9 bis 12:


OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 11556/03.OVG vom 15.01.2004

Rechtsgebiete:WaffG, WaffKostV
Schlagworte:Abgabenrecht, Abgabentatbestand, Auffangtatbestand, Amtshandlung, Bestimmtheit, Bestimmtheitsgebot, Besitzer, Interesse, Gebührenrahmen, Gebührenpflicht, Gebühr, Gebührenschuldner, Pflichtenkreis, Rahmengebühr, Regelüberprüfung, Überprüfung, Veranlasser, Waffe, Waffenbesitzer, Waffenbesitzerlaubnis, Waffenbesitzkarte, Waffenrecht, Zuverlässigkeit, Erlaubnis
Leitsatz:1. Zur Bestimmtheit eines Abgabentatbestandes.

2. Der Inhaber einer Waffenbesitzkarte ist Gebührenschuldner der für die Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung anfallenden Gebühr, da er die Vornahme dieser Amtshandlung veranlasst hat.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 11556/03.OVG



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 8 B 11983/03.OVG vom 15.01.2004

Rechtsgebiete:BauGB, BauNVO
Schlagworte:Baurecht, Wohngebiet, allgemeines Wohngebiet, Prostitution, Wohnungsprostitution, Bordell, Gewerbe, Gewerbebetrieb, Prostitutionsgesetz
Leitsatz:Bordell- und Wohnungsprostitution sind als gewerbliche Betätigung in Wohngebieten weder allgemein noch ausnahmsweise zulässig; daran hat das Prostitutionsgesetz vom 20. Dezember 2001 (BGBl I S. 3983) nichts geändert.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 8 B 11983/03.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10206/03.OVG vom 13.01.2004

Rechtsgebiete:StVG, FeV
Schlagworte:Fahrerlaubnis, Entziehung der Fahrerlaubnis, Fahrerlaubnisinhaber, Eignung, Cannabis, Drogenkonsum, gelegentlicher Drogenkonsum, Drogeneinfluss, Trennungsbereitschaft, Trennung, THC, THC-Konzentration, Pupillenadaption, Grenzwert, Alkohol, Verkehrssicherheit,
Leitsatz:Ein Fahrerlaubnisinhaber hat ein Fahrzeug unter verkehrsrechtlich relevantem Cannabiseinfluss geführt, wenn er zum einen objektiv unter Drogeneinfluss gestanden hat. Dies ist in Anknüpfung an den durch die Grenzwertkommission am 20. November 2002 festgesetzten Grenzwert der Fall, wenn der Fahrer 1,0 ng THC pro ml Blut bei der Fahrt aufgewiesen hat. Zum anderen ist zu verlangen, dass bei dem Fahrerlaubnisinhaber cannabisbedingte Beeinträchtigungen aufgetreten sind, die im Allgemeinen Auswirkungen auf die Sicherheit des Straßenverkehrs haben können.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10206/03.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 8 A 10866/03.OVG vom 07.01.2004

Rechtsgebiete:MGVO, MOG, VwGO
Schlagworte:Milch-Garantiemenge, Milchgarantiemenge, Referenzmenge, Milchreferenzmenge, Milch-Referenzmenge, Anlieferungs-Referenzmenge, Bescheinigung, Übergangsbescheinigung, Übertragungsbescheinigung, Anschlussberufung, Parteibeitritt
Leitsatz:1. § 9 Abs. 1 Satz 1 MGVO vermittelt nur dem Erwerber der Milchreferenzmenge einen Anspruch auf Ausstellung einer Bescheinigung, nicht aber dem Veräußerer.

2. Die Bescheinigung über den Milchreferenzmengenübergang ist ein feststellender Verwaltungsakt, der nichts an der materiellen Rechtslage ändert, die Beteiligten aber hindert, sich auf eine von der Feststellung abweichende Rechtslage zu berufen.

3. Zur Anschlussberufungsfrist
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 8 A 10866/03.OVG


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