( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht Rheinland-PfalzVerkündungsdatum09 / 2003 

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz

Entscheidungen 09 / 2003



Insgesamt sind 8 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 5 bis 8:


OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10795/03.OVG vom 19.09.2003

Rechtsgebiete:VwGO, ZPO, BRRG
Schlagworte:Polizei, Bereitschaftspolizei, Beamter, Polizeibeamter, Beurteilung, dienstliche Beurteilung, Anlassbeurteilung, Leistungsbeurteilung, Beurteilungsmaßstab, Beurteilungsfehler, Richtwerte, Richtsätze, Richtwertempfehlungen, Vergleichsgruppe, Gruppengröße, Maßstab, Maßstabsicherung, Quote, Quotenregelung, Quotenopfer, Konkordanz, praktische Konkordanz, Darlegung, Darlegungspflicht
Leitsatz:1. Die richtlinienförmige Festlegung von Richtwertvorgaben für das anteilige Verhältnis von Leistungsgesamtbewertungen (Nr. 3.1.5 der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums des Innern und für Sport vom 1. Oktober 1999 - MinBl. S. 470) steht als generell abstrakte Vorkehrung zur Maßstabssicherung im Beurteilungswesen mit übergeordnetem Recht in Einklang.

2. Wird die Mindestgröße einer Vergleichsgruppe, innerhalb derer Richtwerte zu beachten sind, unterschritten, obliegt es im Einzelfall den Beurteilern, im Sinne einer "praktischen Konkordanz" darauf zu achten, dass die Beurteilungsmaßstäbe abstrakt wie in der Relation zueinander gewahrt bleiben und auch dem Postulat der leistungsgerechten Gesamtbeurteilung genüge getan wird.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 2 A 10795/03.OVG



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 10 A 10967/03.OVG vom 12.09.2003

Rechtsgebiete:AuslG
Schlagworte:Beförderungsverbot, Zwangsgeldandrohung, maßgeblicher Zeitpunkt, Beurteilungsspielraum, Ermessensentscheidung, Kontrollpraxis, Kontrolleffizienz, unerlaubte Beförderung, Vorwerfbarkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Übermaßverbot
Leitsatz:1. Für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer Zwangsgeldandrohung nach § 74 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AuslG ist maßgeblich auf die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheides abzustellen.

2. Die Behörde geht bei Erlass der Zwangsgeldandrohung von keinem unzutreffenden Sachverhalt aus, wenn sie zwar dieser Maßnahme grundsätzlich alle überhaupt zu Tage getretenen, die Frage nach einer Vermeidbarkeit durch den Beförderungsunternehmer aufwerfenden unerlaubten Beförderungen zugrunde legt, hierbei indessen die Aussagekraft dieser Beförderungen als Einzelfälle bzw. Fallgruppen mit Blick auf deren Gewicht und Vorwerfbarkeit angemessen berücksichtigt.

3. Da nach § 74 AuslG die Einhaltung der Pass- und Visumpflicht in jedem Einzelfall sichergestellt werden soll, kann für den Erlass der Zwangsgeldandrohung auch eine eher geringe Anzahl vorwerfbarer unerlaubter Beförderungen genügen, ohne dass der Beförderungsunternehmer je nach der Größe oder Entwicklung seines Beförderungsaufkommens die Einräumung einer bestimmten Fehlerquote verlangen kann.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 10 A 10967/03.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 10856/03.OVG vom 11.09.2003

Rechtsgebiete:VwGO, VwZG, MuSchG, SGB VII, Berufskrankheiten-Verordnung
Schlagworte:Mutterschutzrecht, Mutterschutzgesetz, Beschäftigungsverbot, Berufskrankheit, Gefahr, Schwangerschaft, Leibesfrucht, Mumps, Mutterschutz, Mutter, Beschäftigung, Beruf, Krankheit, Kinderkrankheit, Kind, Kindergarten, Erzieherin, Kindergärtnerin, Beschäftigung, Verbot
Leitsatz:Die Krankheit Mumps stellt bei Erzieherinnen, die in Kindergärten arbeiten, eine Berufskrankheit dar, die bei Fehlen hinreichender Antikörper zu einem mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot führt.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 10856/03.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 8 B 11269/03.OVG vom 08.09.2003

Rechtsgebiete:VwGO, LBauO
Schlagworte:Baurecht, Prozessrecht, Baugenehmigung, Abweichung, Abstand, Grenzabstand, Nachbar, nachbarliche Interessen, nachbarliche Belange, Verwaltungsakt, Verwaltungsakt mit Doppelwirkung, Verweisung, Rechtsgrundverweisung, Rechtsfolgenverweisung, Vollziehung, Aussetzung, Aussetzung der Vollziehung, Vorverfahren, behördliches Vorverfahren, behördliches Aussetzungsverfahren
Leitsatz:1. Der Antrag eines Dritten auf gerichtlichen Rechtsschutz nach § 80 a Abs. 3 VwGO setzt im Allgemeinen nicht voraus, dass zuvor entsprechend § 80 Abs. 6 VwGO erfolglos ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung bei der Behörde gestellt worden ist (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).

2. Zur Abweichung vom Abstandsflächengebot (§ 8 LBauO), wenn ausnahmsweise der betroffene Nachbar nicht schutzbedürftig ist (im Anschluss an OVG Rheinland-Pfalz, AS 28, 65)
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 8 B 11269/03.OVG


Seite:   1  2 


Weitere Urteile



Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/ovg-rheinland-pfalz/uebersicht-2003-09-2

"Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz - Entscheidungen 09 / 2003 - Seite 2" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN