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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht Rheinland-PfalzUrteil vom 31.07.2008, Aktenzeichen: 1 C 10193/08.OVG 

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 1 C 10193/08.OVG

Urteil vom 31.07.2008


Leitsatz:Zu den Ermittlungs- und Bewertungspflichten gemäß § 2 Abs. 3 BauGB bei Inanspruchnahme privater Grundstücke für Straßenbauvorhaben im Rahmen der Bauleitplanung.
Rechtsgebiete:BauGB, VwGO, GG
Vorschriften:§ 1 BauGB, § 1 Abs. 4 BauGB, § 1 Abs. 7 BauGB, § 2 BauGB, § 2 Abs. 3 BauGB, § 3 BauGB, § 3 Abs. 1 BauGB, § 9 BauGB, § 9 Abs. 1 BauGB, § 214 BauGB, § 214 Abs. 1 BauGB, § 214 Abs. 1 Satz 1 BauGB, § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB, § 214 Abs. 3 BauGB, § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB, § 215 BauGB, § 215 Abs. 1 BauGB, § 215 Abs. 2 BauGB, § 47 VwGO, § 47 Abs. 1 VwGO, § 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO, § 47 Abs. 2 VwGO, § GG Art. 14, § GG Art. 14 Abs. 1, § GG Art. 14 Abs. 1 Satz 2, § GG Art. 14 Abs. 2
Stichworte:Normenkontrolle, Bebauungsplan, Normenkontrollantrag, Parkplatz, Parkplatzzufahrt, Straßenanbindung, Eigentum, Eigentümer, Eigentumsbetroffenheit, Eigentumsinanspruchnahme, Flächeninanspruchnahme, Grundstück, Grundstücksfläche, Wertverlust, Trassenführung, Abwägungsentscheidung, Abwägung, Erforderlichkeit, Alternative, Alternativprüfung, Alternativlosigkeit, Bauleitpläne, städtebauliche Entwicklung, Städtebaupolitik, Verkehrsentlastung, Ermessen, Ermessensgrenze, Ermittlungspflicht, Abwägungspflicht, Abwägungsmaterial, Westumgehung, Umgehungsstraße, Entwicklungsgebot, Verfahrensnorm, Abwägungsgebot, Inhaltsbestimmung, Allgemeinwohlbelange, Allgemeinwohl, Privatnützigkeit, Flächenbedarf, Verbindungsstraße, Parkplatzausweisung, Bürgerbeteiligung, Verkehrserschließung, private Belange, Unwirksamkeit, Baurecht, Bauplanungsrecht

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Für den Schluss auf die fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nach § 46 Abs. 1 FeV i.V.m. Nr. 9.1 der Anlage 4 FeV genügt der Nachweis des einmaligen Konsums einer sog. harten Droge (hier: Amphetamin).
Die Vorbemerkung Nr. 2 der Anlage 4 FeV mit den dort vorgesehenen Begutachtungen kommt nicht zur Anwendung, wenn feststeht, dass eignungsausschließende sog. harte Drogen konsumiert worden sind; in diesen Fällen kann sich nur noch die Frage etwaiger Kompensationen nach der Vorbemerkung Nr. 3 der Anlage 4 FeV stellen.

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