JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 28.04.2009, Aktenzeichen: 6 A 11364/08.OVG
| Leitsatz: | 1. Erfolgt die Straßenoberflächenentwässerung einer Gemeindestraße in eine Entwässerungseinrichtung der Verbandsgemeinde, schuldet die Ortsgemeinde als Trägerin der Straßenbaulast den Verbandsgemeindewerken gemäß § 12 Abs. 10 Satz 1 LStrG den für die Erneuerung der Kanalisation vertraglich vereinbarten Investitionskostenanteil. 2. Bei dem Investitionskostenanteil handelt es sich um tatsächlich entstandene Investitionsaufwendungen der Gemeinde im Sinne des § 10 Abs. 2 KAG und damit um beitragsfähigen Ausbauaufwand. |
| Rechtsgebiete: | KAG, LStrG, LWG |
| Vorschriften: | KAG § 9, KAG § 9 Abs. 3, KAG § 10, KAG § 10 Abs. 1, KAG § 10 Abs. 2 Satz 1, LStrG § 11, LStrG § 11 Abs. 1, LStrG § 12, LStrG § 12 Abs. 10, LStrG § 12 Abs. 10 Satz 1, LWG § 51, LWG § 52, |
| Stichworte: | Ausbau, Ausbaubeiträge, Ausbauaufwand, Aufwand, Beitragserhebung, Straßenbaulastträger, Straßenbaulast, Baulast, Gemeindestraße, Investitionskostenanteil, Straßenoberflächenentwässerung, Straßenentwässerungseinrichtung, Entwässerungseinrichtung, Mischkanal, Kanalisation, Abwasserbeseitigungspflicht, tatsächliche Kosten, Durchschnittssatz, |
| Verfahrensgang: | VG Koblenz, 4 K 1531/07.KO vom 11.08.2008 |
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