JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 28.01.2008, Aktenzeichen: 1 C 10634/07.OVG
| Leitsatz: | 1. Ein Bebauungsplan ist nicht deshalb aus formellen Gründen nichtig, weil im Verfahren zu seiner Aufstellung ausgeschlossene Gemeinderatsmitglieder mitgewirkt haben (im Anschluss an BVerwGE 79, 200; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.11.1988 - 10 C 8/88 -). 2. Aus § 1 Abs. 6 Nr. 3 BauGB lässt sich der städtebauliche Belang, Kinderspielplätze dort vorzuhalten, wo ansonsten ein Spielen im Freien unter zumutbaren Bedingungen nicht möglich ist, entnehmen; es genügt aber, dass Spielplätze in fußläufiger Entfernung der Wohnhäuser angelegt werden. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BauGB, LBauO |
| Vorschriften: | VwGO § 47 Abs. 2 S. 1, BauGB § 1 Abs. 3, BauGB § 1 Abs. 6 Nr. 2, BauGB § 1 Abs. 6 Nr. 3, BauGB § 1 Abs. 6 Nr. 4, BauGB § 1 Abs. 6 Nr. 7, BauGB § 1 Abs. 7, BauGB § 1 Abs. 8, BauGB § 1 a Abs. 2 S. 1, LBauO § 11 Abs. 1 S. 1, |
| Stichworte: | Normenkontrollantrag, Bebauungsplan, Bebauungsplanänderung, Grünfläche, Kinderspielplatz, Aufstellungsbeschluss, Ausschließungsgrund, Mitwirkung, Erforderlichkeit, Abwägungsgebot, Nachverdichtung, Umweltschutz, |
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