JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 25.08.2003, Aktenzeichen: 2 A 10588/03.OVG
| Leitsatz: | Landkreise und kreisfreie Städte sind nicht verpflichtet, für die Beförderung der Schüler von Ganztagsschulen in offener Form an den Nachmittagen Schulbusse einzusetzen und die damit verbundenen Kosten zu tragen. Eine derartige über § 56 Abs. 4 Satz 2 i.V.m. § 56 Abs. 1 Satz 1 SchulG in seiner bisherigen Fassung hinausgehende Verpflichtung bedarf einer ausdrücklichen Regelung durch den Gesetzgeber. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, SchulG |
| Vorschriften: | VwGO § 43 Abs. 1, VwGO § 43 Abs. 2, SchulG § 10 a Abs. 3 Satz 1, SchulG § 10 a Abs. 4 Satz 2, SchulG § 56 Abs. 1 Satz 1, SchulG § 56 Abs. 4 Satz 2, |
| Stichworte: | Feststellungsklage, Rechtsverhältnis, Drittrechtsverhältnis, Subsidiarität, Gesetzesauslegung, Schüler, Schülerbeförderung, Schulbus, Beförderungskosten, Beförderungspflicht, Kostenübernahme, Lastenübernahme, Träger der Schülerbeförderung, gesetzliche Unterhaltspflicht, Schulpflicht, schulisches Bedürfnis, Ganztagsschule, außerunterrichtliche Betreuung, Nachmittagsangebot, Selbstverwaltungsrecht, Kommune, |
| Verfahrensgang: | VG Trier 1 K 909/02.TR vom 20.02.2003 |
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