JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 22.04.2004, Aktenzeichen: 12 A 11902/03.OVG
| Leitsatz: | 1. Im Straßenreinigungsgebührenrecht ist ein Gebührenmaßstab, der für Abrechnungsgebiete mit Hinterliegergrundstücken eine Kombination aus Frontmeterlängen- und Grundstücksflächenmaßstab vorsieht, vorteilsgerecht und zulässig. 2. Hingegen ist die Bildung einer Abrechnungseinheit aus mehreren Straßen mangels gesetzlicher Ermächtigungsgrundlage unzulässig. |
| Rechtsgebiete: | LStrG, KAG, BauGB |
| Vorschriften: | LStrG § 17, LStrG § 17 Abs. 3, LStrG § 17 Abs. 3 S. 1, LStrG § 17 Abs. 3 S. 2, LStrG § 17 Abs. 3 S. 3, KAG § 7 F:1996, KAG § 7 Abs. 1 F:1996, KAG § 10 F:1996, KAG § 10 Abs. 2 F:1996, KAG § 10 Abs. 2 S. 2 F:1996, BauGB § 130, BauGB § 130 Abs. 2, BauGB § 130 Abs. 2 S. 3, |
| Stichworte: | Abgabenrecht, Abrechnungseinheit, Abrechnungsgebiet, Anlieger, Anliegergrundstück, Baugebiet, Ermächtigungsgrundlage, Erschließung, Erschließungsbeitragsrecht, Erschließungseinheit, Fiktion, Front, Frontmeter, Frontmeterlänge, Frontmeterlängenmaßstab, Gebühr, Gebührenbescheid, Gebührenmaßstab, Gebührenrecht, Grundstück, Grundstücksfläche, Grundstücksflächenmaßstab, Hinterlieger, Hinterliegergrundstück, Projektionsverfahren, Reinigung, Reinigungsklasse, Satzung, Sondervorteil, Straße, Straßenreinigung, Straßenreinigungsgebühr, Straßenreinigungsgebührenrecht, Verschmutzung, Vorteil, Vorzugslast, |
| Verfahrensgang: | VG Trier 2 K 855/03.TR vom 14.10.2003 |
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