JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 19.03.2003, Aktenzeichen: 2 A 10045/03.OVG
| Leitsatz: | Soweit nach § 5 Abs. 1 Satz 2 MVergV Zeiten des Bereitschaftsdienstes bei der Berechnung der zu vergütenden Mehrarbeitszeit nur entsprechend dem Umfang der erfahrungsgemäß bei der betreffenden Tätigkeit durchschnittlich anfallenden Inanspruchnahme berücksichtigt werden, steht dies in keinem Widerspruch zur Richtlinie 93/104/EG des Rates der Europäischen Union vom 23. November 1993. Denn diese Richtlinie enthält keine vergütungsrechtlichen Vorgaben für die Behandlung von Mehrarbeit. |
| Rechtsgebiete: | Richtlinie 93/104/EG, BBesG, MVergV, LBG |
| Vorschriften: | Richtlinie 93/104/EG, BBesG § 1 Abs. 2 Nr. 5, BBesG § 48 Abs. 1, MVergV § 1, MVergV § 2 Abs. 2 Nr. 1, MVergV § 5 Abs. 1 Satz 2, LBG § 80 Abs. 2, |
| Stichworte: | Arbeitszeit, Arbeitszeitregelung, Alimentationsprinzip, Abgeltung, Anwesenheit, Beamter, Bereitschaftsdienst, Besoldungsrecht, Dienst, Dienstbereitschaft, Dienstort, Dienstzeit, dienstliche Belastung, Freizeit, Rufbereitschaft, Ruhezeit, Europarecht, Gemeinschaftsrecht, europäische Richtlinie, Mehrarbeit, Mehrarbeitsvergütung, Überstunden, Vergütung, |
| Verfahrensgang: | VG Mainz 7 K 434/02.MZ vom 13.11.2002 |
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