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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht Rheinland-PfalzUrteil vom 17.12.2007, Aktenzeichen: 2 A 10800/07.OVG 

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 2 A 10800/07.OVG

Urteil vom 17.12.2007


Leitsatz:Die in § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BeamtVG enthaltene Vermutung, eine bis zum Tod des Beamten weniger als ein Jahr bestehende Ehe sei überwiegend zur Versorgung der Witwe geschlossen worden, ist nur dann widerlegt, wenn der in Unkenntnis einer lebensgefährlichen Krankheit gefasste und nach außen manifestierte Heiratsentschluss bis zur Eheschließung im Wesentlichen unverändert geblieben und die Heirat innerhalb eines angemessenen Zeitraums erfolgt ist. Das gleiche gilt, wenn der Eheschließung innerhalb eines angemessenen Zeitraums besondere Umstände objektiv entgegengestanden haben.
Rechtsgebiete:BeamtVG
Vorschriften:§ 19 BeamtVG, § 19 Abs. 1 BeamtVG, § 19 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG, § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BeamtVG
Stichworte:Beamtenversorgung, Hinterbliebenenversorgung, Witwenversorgung, Witwengeld, Witwe, Versorgungsehe, Versorgung, gesetzliche Vermutung, Vermutung, Eheschließung, Heiratsentschluss, Heirat
Verfahrensgang:VG Koblenz 6 K 1937/06.KO vom 22.06.2007

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